Worte

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Danke!!!

Heute bin ich (mit Kindern, was keine so supeP1090549 (2)r Idee war, das wusste ich auch vorher schon) losgezogen um meinen Geburtstagsgutschein in meinem Lieblingsladen unseres Städtchens einzulösen.Ganz neu im Sortiment haben sie jetzt auch noch die Rice-Kollektion. Jetzt kann ich definitiv nicht mehr an diesem Laden vorbei gehen. Ich habe den Gutschein nicht eingelöst, weil ich mich nicht P1090547 (2)entscheiden konnte. Als ich dann nach Hause kam, bekam ich ein nachträgliches Paket zu meinem Geburtstag von einer lieben Freundin, hab mich tierisch gefreut, weil damit P1090550 (2)rechnet man ja nicht unbedingt und war so in Geburtstagslaune, dass ich spontan meine Geburtstagskarten herausgeholt und gelesen habe und weils so schön war, die vom Jahr davor auch noch. Und dann war ich mal wieder fasziniert, berührt und bewegt von dem was Worte auslösen können. Ja, was Worte vollbringen können und dass Worte eine unglaubliche Macht haben. Sie können ermutigen, motivieren, inspirieren, fördern und Kraft geben. Und sie können so viel kaputt machen, zerstören, vernichten… Ich will behutsam sein mit den Worten, die Kritik üben, die ermahnen, die zurechtweisen… und verschwenderisch mit ermutigenden, motivierenden, kraftgebenden Worten. Denn ich bin sehr dankbar für die verschwenderischen Worte zu meinem Geburtstag, die mich heute wieder ermutigten und mir ins Bewusstsein riefen, wie mächtig Worte sind.P1090552 (2)

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anders

Gestern Abend häkelte ich noch ne Runde und sah mir dazu aus der ard-Mediathek ein kurzes Video über eine bildschöne Muslimin an, die in Deutschland geboren ist, studiert hat… und sie hat Schwierigkeiten integriert zu sein. Das liegt natürlich auch an den Anschlägen und trotzdem auch am einfach anders sein. Und heute habe ich immer wieder darüber nachgedacht und habe mich so dankbar gefühlt, dass ich mittlerweile so klar komme mit meinem Aussehen und  damit, dass viele Leute, denen ich zum ersten Mal begegne sich fragen wo ich herkomme. Aus Frankfurt, sag ich dann. Nee, so ursprünglich. Diese Frage hat mir früher schon echt was ausgemacht. In meiner Teeniezeit bewunderte ich Michael Jackson nicht wegen seiner Musik, sondern wegen seiner Hautfarbe. Wie hatte er es geschafft ein „Weißer“ zu werden und damit ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft? P1090537 (2)Das dachte ich damals und wollte lange nur eins, nicht auffallen. Zugehörig sein war in meinen Augen unauffällig sein, unscheinbar sein, in der Masse untergehen… Und deshalb haben mir alle Äußerungen, ob negative oder positive zu meiner Hautfarbe etwas ausgemacht. Ich wollte einfach nur nicht auffallen. Mittlerweile habe ich mein Ja zu meinem Äußeren gefunden und dafür bin ich sehr dankbar, denn einen inneren Kampf gegen etwas zu kämpfen, den man nur verlieren kann, ist ermüdend. Und mittlerweile kann ich über vieles auch lachen, was ich so erlebe. Letzte Woche war ich z.B. mit meinen Kindern in einem Aufzug und eine Frau kam an die Tür und fragte: >Du fahren in die 2te Stocke?< Wir sahen sie alle etwas überrascht an und ich antwortete: >Wir müssen im ersten Stock aussteigen, aber sie können trotzdem gerne mitfahren.< Die Frau lächelte verlegen und sagte:> Achso, ich dachte sie können kein deutsch.<  Früher hat mir so etwas total was ausgemacht und heute kann ich drüber lachen. Und dafür bin ich sehr dankbar. Denn meine Älteste hat auch schon ihre ersten Ärgererfahrungen mit ihrer Hautfarbe gemacht und da bin ich froh nicht komplexbeladen mit ihr zu sprechen, sondern Ja wir sehen anders aus, aber zugehörig bedeutet nicht nicht anders zu sein.

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Bücher

Die Große richtig krank, der Rest gesundheitlich angeschlagen, inklusive mir – solche Tage sind lang. Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt wer weiß was gemacht zu haben und schaut auf die Uhr und es sind 15 Minuten vergangen? Heute war so ein Tag. Ich bin immer wieder fasziniert, im Allgemeinen und Speziellen, über die unterschiedlichen Begabungen von Menschen. Und heute bin ich all denen dankbar, die Kinderbücher schreiben. Dieses Talent finde ich echt etwas besonderes, weil ich auf wunderbare Geschichten zurückgreifen kann, die den Tag erträglicher machen. Und es ist so schön, dass das Vorlesen mit dem älter werden der Kinder mehr Spaß macht, weil die Geschichten mehr Inhalt hergeben, ja ganze Werte werden da vermittelt. Deshalb bin ich heute einfach nur dankbar für unzählige Kinderbücher mit ihren Geschichten.P1090531 (2)

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Auszeit

P1090522 (3)Heute bin ich sehr dankbar für eine wunderbare Auszeit mit meiner Lieblingszeitschrift in einem Cafe. Früher saß ich auch mit Lesematerial in Cafes und das waren immer besondere Zeiten, aber nie so wertvoll wie heute. Weil sie jederzeit verfügbar waren. Die heutige Zeit musste geplant und organisiert werden und stand als Ich-freu-mich-drauf-Ereignis in meinem Kalender. Für diese Zeit bin ich heute sehr dankbar und dass meine Kinder mich lehren, dass das Normale so wertvoll sein kann.

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2te Chance

Meine Große ist schon in der Schule, die Mittlere muss noch in den Kindergarten. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem flüchtigen Bekannten, ein sehr alter Mann. Ich weiß von meinem Mann, dass vor kurzem seine Frau verstorben ist. Ich grüße und laufe weiter, einfach so. Ich meine wahrgenommen zu haben, dass er gern angehalten und mit mir geredet hätte, aber meine Körpersprache war eindeutig. Und dann ist der Moment auch schon vorbei und ich? Ich schäme mich. Wieso habe ich nicht kurz mit ihm geredet? Warum nicht nachgefragt, wie es ihm geht? Ich bin nicht dicht genug, kenn ihn ja eigentlich gar nicht, versuche ich mir einzureden. Und vielleicht will er gar nicht darüber reden. Aber dann horche ich in mich hinein und stelle fest: Ich habe Angst. Angst, dass er vielleicht weint und ich dann nicht weiß, was ich machen soll. Angst, dass er mir sagt wie einsam er ist und ich dann gleich das Gefühl bekomme ihn mit meinen Kindern besuchen zu müssen. Angst, dass ich seine Trauer nicht aushalten kann. Ich bin enttäuscht von mir selber. Meine Mittlere ist im Kindergarten, ich mache mich auf den Heimweg und wer kommt mir an derselben Stelle wieder entgegen? Der flüchtige Bekannte, der alte Mann. Ich bleibe stehen, gebe ihm die Hand, frage ihn, wie es ihm geht nach dem Tod seiner Frau. Er weint, mit seiner behandschuhten Hand streicht er mir immer wieder über die Wange und sagt: „Kind, Kind jetzt geht’s ihr gut. Es ging ihr sehr schlecht zum Schluss. Ja, ich bin traurig, aber sie ist bei Gott im Himmel. Jetzt geht’s ihr gut.“ Nach einer Weile beendet er das Gespräch und wünscht mir einen gesegneten Tag. Ich bin gerührt und dankbar. Dankbar, diese 2.te Chance bekommen zu haben. Dankbar beruhigt aus dem Gespräch zu gehen, er hat Menschen, die ihn begleiten, er ist getröstet durch seinen Glauben. Angst ist ein schlechter Ratgeber, das habe ich heute wieder gelernt und ich bin sehr dankbar für diese 2te Chance.

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besondere Nachbarn

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Und es war einfach mal Zeit mit einer kleinen Geste DANKE zu sagen.

Wir haben die nettesten Nachbarn, davon gehe ich aus. Denn wir haben ganz besondere Nachbarn. Nachbarn, die unsere Pakete entgegen nehmen, wenn wir nicht da sind (und mein Mann bekommt beruflich sehr viele Pakete, weil er unter anderem Flyer entwirft und bestellt und Plakate usw.). Nachbarn, die bei sich unsere Kinder mal Rutschen lassen, weil sie eine Rutsche haben und wir nicht. Nachbarn, die meinen Mädels mal was Süßes zustecken, wenn diese auf einen Sprung vorbeikommen. Nachbarn, die mich ins Treppenhaus lassen, weil ich mal wieder den Schlüssel vor unserer Wohnungstür hab liegen lassen, weil ich mit Jacke, Schuhe, Schal… anziehen beschäftigt war. Nachbarn, die über das Chaos hinwegsehen, dass wir des Öfteren im Treppenhaus hinterlassen (was ich echt ändern will). Nachbarn, die sich nicht beschweren, wenn meine Kids sonntagmorgens in aller Frühe schon durch die Wohnung toben. Nachbarn, die es nicht ärgert, dass montagabends viele junge Leute die Treppen hochlaufen und auch mal lauter sind, wir hatten sogar mal ein Wohnzimmerkonzert. Nachbarn, die nett sind und freundlich und die grüßen… Sie sind von Montag 9 Uhr bis 19 Uhr und Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr im Haus und dann gehen sie in ihr Privatleben zurück. Es sind die Verkäuferinnen der Kinderabteilung in dem Kaufhaus in dem wir wohnen. Und für diese besonderen Nachbarn bin ich sehr dankbar.

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kleines Ritual

P1090487 (2)Die Nacht mit meiner Jüngsten war anstrengend weil sie so erkältet ist, dann auch noch verschlafen, meine Größte weckt mich. Die Bügelwäsche vom Abend vorher, die ich eigentlich noch erledigen wollte, sticht mir in die Augen und Teller zum Frühstück sind auch nicht griffbereit, weil alles noch in der Spülmaschine hängt. Solche Morgende kann ich nicht leiden. Meine Älteste macht rum, weil sie nicht anziehen will, was bereit liegt, außerdem will sie mir gleich Fragen zum Leben stellen und mir unbedingt was erzählen. „Später, merkst du nicht wir sind voll spät dran?“ Unser beider Laune? Gelinde gesagt, mies. Der Schulweg ist schweigsam, sie versucht mit mir Schritt zu halten. Und zum Abschied gibt es wie, jeden Tag, einen Kuss und ein: Ich hab dich lieb! Und für dieses kleine Ritual bin ich heute so dankbar, weil es die Brücke geschlagen hat zwischen ihr und mir und die miese Laune nicht gesiegt hat. Weil es mir geholfen hat, diese Grundwahrheit auszudrücken, obwohl ich so genervt war. Weil wir uns einander wieder zugewandt haben und in die Augen blickten und nicht mit abweisendem Blick auseinander gingen. Deshalb sind mir manche Rituale so wichtig, weil sie nicht von meiner emotionalen Verfassung abhängen, sondern die äußere Form für eine wichtige Wahrheit, einen wichtigen Wert sind. Und ich hoffe sehr, dass meine Tochter sich daran erinnert und diese Wahrheit verinnerlicht auch wenn ich mies drauf bin, wenn ich ungerecht bin, wenn mein Verhalten unangebracht ist und dass dieses kleine Ritual eine große Wirkung hat.

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Luxus

Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich von meinem Mann ein Smartphone geschenkt. Er befreite mich sozusagen aus der einsamen Steppe der Nichtsmartphonebesitzer. Und ich bin dankbar für dieses tolle Gerät: Ich bin dankbar, dass es mir so manches Telefonat erspart, weil ich schnell eine whatsapp schreiben kann; ich bin dankbar, dass mich manch eine Freundin an ihrem Tagesgeschehen teilhaben lässt durch ein Foto, einen kurzen Text; ich bin dankbar, dass wenn ich unterwegs bin mein Mann mich mit verrückten Fotos auf dem Laufenden hält und ich beruhigt sehe, die kommen alle ganz gut ohne mich klar; ich bin dankbar, dass ich eine Kartenapp habe, die mir zeigt wo ich langfahren soll und verzweifelte Anrufe an meinen Mann: Mist wo bin ich hier, lots mich mal da und da hin. aufgehört haben; ich bin dankbar, dass ich schon morgens sehe, wie das Wetter ungefähr wird, obwohl ich die Balkontür trotzdem oft noch öffne und mich rausstelle, weil ich nicht weiss, wie sich 2°C mit leichtem Westwind anfühlen; ich bin dankbar für meine wordpress app, die mir sofort anzeigt, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst und ich mich dann jedesmal voll freue. Und ich bin dankbar, dass sich meine Welt auch dann weiterdreht, wenn der Akku mal leer ist, weil ich die Schneckenpost noch kenne und Freunde von mir auch, weil ich auch an mein Ziel komme, wenn ich mich durchfragen muss…aber es ist ein super Luxusgegenstand, den ich sehr genieße.P1090480 (2)

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gleichwertig

Heute war ich in einem richtig negativen Gedankendrive bezüglich unseres Schulsystems. Ich kann das gar nicht so genau erklären, aber in meinen Augen ist es so genormt. Hast du Verständnis für Sprachen und Zahlen, dann wird es dir gut gehen. Sind deine Gehirnkonstrukte anders geartet, wirst du dich die meiste Zeit durchbeißen müssen, dann hast du irgendwie eine Schwäche und die muss beseitigt werden und andere Begabungen werden ( gefühlt ) kaum abgefragt oder haben eben keinen so hohen Stellenwert. Am besten man entspricht der Norm und bewegt sich in all den Skalen und Richtwerten entweder überdurchschnittlich oder durchschnittlich… So in der Art war mein Kopf beschäftigt. Und als meine Kleinste ihren Powernap machte und ich den Kühlschrank auswischteP1090441 (2), da schaltete sich ein anderer Gedanke ein für den ich heute sehr dankbar bin, weil ich mit seiner Hilfe aus diesem Gedankenkarussell aussteigen konnte. Ich lebe in einem Land in dem es kein Problem ist, dass ich 3 Töchter zur Welt brachte und in dem es selbstverständlich ist, dass am ersten Schultag auch sie auf der Matte stehen. Sie lernen und gehen denselben Bildungsweg wie Jungs. Und das ist so gut!!! Ich muss um ihre Bildung nicht kämpfen. Bei uns gehört das dazu und nur durch eine gute Bildung sind sie in der Lage selbstständig und unabhängig ihr Leben zu gestalten. Ich lebe mein Leben als Mutter und Hausfrau nicht weil es mir an Bildung fehlt, sondern weil ich wählen konnte. Ich bin als Mutter von 3 Töchtern nicht im Nachteil zu meiner Freundin, die 4 Söhne zur Welt brachte. Wir sind gleichwertig, weil wir Kinder geboren haben und das Geschlecht nicht entscheidend ist. Ich bin dankbar für die Schulbildung, die meine Töchter bekommen (werden) und bin dankbar für diese Selbstverständlichkeit.

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Besuch

Heute bin ich voll dankbar für unsere Freunde, die zu Besuch da waren. Das habe ich sehr genossen. Einfach zusammen reden, lachen, sich schöne Sachen erzählen, aber auch Einblick bekommen und Einblick geben, wo das Leben nicht so unbeschwert ist. Das mag ich, Offenheit, Ehrlichkeit und für diese Zeit und das Gespräch in ich heute sehr dankbar.P1090356 (2)

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bewahrt

Heute war ein Familienbesuch angesagt, bei der Familie meines Mannes, allerdings ohne meinen Mann, aber mit meinen Mädels ( eine Strecke ca.80 km ). Und so fuhr ich unter erschwerten Bedingungen, Regen, diesig, viel Verkehr und lautstarke Kinderlieder – CD los und kam gut an, hin und zurück. Und wenn ich die Autotüren zuschlage und mit der Zentralverriegelung die Türen schließe und zu meinem Besuch oder Termin oder sonstwohin gehe, habe ich schon vergessen, mich zu erinnern, dass ich bewahrt geblieben bin. Mein Auto liegt nirgendwo im Straßengraben, es muss keiner für mich ein Kreuz am Straßenrand aufstellen, ich verbringe keine bangen Stunden am Bett meines verletzten Kindes. Nein, wir sind ausgestiegen und haben etwas wunderbares erlebt, wir sind bewahrt geblieben. Und dafür in ich heute so dankbar.P1090351 (3)

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Gebet für meine Kinder

Ich möchte so gerne wissen wie ich meine Kinder erziehen soll damit sie charakterstarke Frauen werden, die ihr Leben besonnen und selbstbestimmt leben. Ich möchte wissen, was ich tun muss, damit sie glücklich und zufrieden werden als erwachsene Frauen und sich nicht dem Zeitgeist unterordnen. Ich möchte wissen, was ich sagen muss damit sie eine innere Stärke entwickeln und ohne Druck das Beste aus sich herausholen. Ich möchte wissen wie ich mich verhalten soll, damit sie auch später beständige Beziehungen führen und sich und anderen gut tuen. Ich möchte es wissen. Eine Zeitlang habe ich viel dazu gelesen, aber so viele Menschen haben so viele Ansichten und so höre ich immer wieder den Tipp, dass unsere Mütter wieder mehr auf ihr Bauchgefühl hören sollen. Aber wisst ihr was, in den Situationen, in denen ich mich hilflos und unwissend fühle ist mein Bauch ein schlechter Ratgeber, weil ich wütend bin oder Angst habe und emotional viel zu involviert, als dass mein Bauch jetzt was wirklich hilfreiches beisteuern könnte. Und so sitze ich des Öfteren da und denke, wieso habe ich mir 3 Kinder zugetraut… Und dann halte ich inne, immer und immer wieder und sage es dem an den ich glaube, bringe es zu dem der meine Kinder ins Leben gerufen und mich als Mutter berufen hat. Lasse meine negative Gedankenspirale bei ihm, der mir 3 Kinder anvertraut hat. Ich bete. Ich bitte um Bewahrung meine Kinder, weil mein Arm zu kurz ist.P1090325 (2) Ich bitte um Schutz ihrer Seelen, dass das Verletzende nicht an ihnen haften bleibt, auch die Verletzungen, die ich ihnen zufüge, gar nicht mit Absicht, aber weil ich Mensch bin, weil ich emotional bin, weil ich Mama bin. Und dann lege ich meine Kinder in die Hand Gottes, die so viele größer ist als meine und spüre wie innere Friede in meine Gedanken kommt. Und dann werde ich dankbar, heute und gestern und morgen…

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Zuhause

P1090315 (2)Heute war ich bei IKEA, eher spontan mit meinen 3 Girls und einer Freundin. Und ich mag IKEA und bin dankbar – jedes Mal, wenn ich dort bin nicht nur heute, dass ich ein Zuhause habe in das ich investieren, das ich verschönern und gestalten kann. Und nicht nur ich, sondern viele andere auch (obwohl, heute war es ziemlich leer). Ich mag den Gedanken, dass wir alle irgendwo eine Tür aufschließen, hinter der sich unsere eigene kleine Welt verbirgt. Und ich bin Gott so dankbar für das Dach, das ich über dem Kopf habe und geschützt bin vor Regen und Kälte. Es fühlt sich so selbstverständlich an, weil ich zum xten Mal die Treppen hochlaufe und meine Tür aufschließe. Aber schon das mein sagt doch alles. Hier ist meine Welt, mein Raum, den ich gestalte, in dem ich lebe, in den ich mich zurückziehe. Und das ist mir mein Zuhause…der Rückzugsort an den ich immer wieder zurückkehre aus der großen unübersichtlichen Welt in meine kleine überschaubare Welt, in der ich meine Gedanken sortieren kann, in der ich mich wohlfühle, in der ich ich bin. Und deshalb investiere ich in diesen Ort und gestalte ihn, weil er mir kostbar ist. Und ich bin dankbar, das mein Zuhause auch die sind mit denen ich es teile. Dass ich nicht nur in materielle Dinge investiere, in äußere Formen, sondern auch in unsere Familienatmosphäre und unsere Gastfreundschaft. Es ist unser Zuhause unsere Welt und ich wünsche mir, dass sich hier alle wohlfühlen und wertgeschätzt fühlen, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, auch wenn es Streit gibt, auch wenn unsere Welten da draußen immer unterschiedlicher werden…Zuhause eben.

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Bedürfnisse

Alltagslektion. Meine Mittlere kommt mit den Händen in die Hüften gestemmt auf mich zu, baut sich vor mir auf und ruft: „Ich will kuscheln.“ Und für diesen Moment bin ich heute dankbar. Nicht nur weil wir dann gekuschelt haben, sondern weil meine Tochter ihr Bedürfnis nach Nähe, Zuwendung und Wertschätzung wahrnimmt und ausdrückt. Natürlich arbeite ich mit ihr noch an der Ausdrucksform 😉 Und sie wird mir zum Vorbild, weil wir Großen das oft schon verlernt haben. Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und für sie zu sorgen. Wenn das bei mir ohne Auswirkung bliebe wäre es vielleicht gar nicht so schlimm, aber ich werde genervt, gereizt und innerlich aggressiv, wenn ich über einen längeren Zeitraum an meinem Limit lebe. Und ich erwarte dann (unbewusst), dass andere meine Defizite wahrnehmen durch indirekte Ansagen, jammern oder gar Vorwürfen. Meine Angst ist, dass ich egoistisch und ich-bezogen werde, wenn ich nach mir schaue. Andererseits will ich auch nicht so ein Miesepeter sein. Eine Freundin hat mir dieses Verhalten vor längerem gespiegelt, was sehr unangenehm war, aber so hilfreich. Der Begriff Eigenverantwortung hat an Bedeutung gewonnen. Ich dachte Eigenverantwortung sind die Leistungen, die ich erbringe, sind die messbaren Werte, die mein Leben liefert, ist mein Handeln Dritten gegenüber. Meinem Gegenüber will ich mit echtem Respekt begegnen, aber gehört nicht zum Respektieren eines anderen mein eigener Respekt mir gegenüber dazu, ist er nicht sogar Voraussetzung? Und gehört nicht zum eigenen Respekt der respektvolle Umgang mit den eigenen Bedürfnissen? Und gehört nicht zum respektvollen Umgang mit den eigenen Bedürfnissen diese zu kennen und wahrzunehmen? Und so stemme ich die Hände an die Hüften, baue mich vor dem Leben auf und rufe: „Ich will …“

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die Sonne

Die Sonne (von ahd. Sunna; lateinisch sol, gr. ἥλιος hēlios, astronom. Zeichen ☉) ist ein durchschnittlich großer Stern im äußeren Drittel der Milchstraße. Sie ist ein Hauptreihenstern (Zwergstern) und bildet das Zentrum des Sonnensystems, das sie durch ihre Gravitation dominiert. Sie enthält 99,86 % der gesamten Masse des Sonnensystems und hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen km, den 109-fachen der Erde.

Die Erde ist einer der acht Planeten, die die Sonne umkreisen. Die thermonuklear gespeiste Strahlung der außen 6000 °C heißen Gaskugel ist Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde. (Wikipedia)

P1090219 (2)Nie im Leben hätte ich diese Worte für meinen Dankesbeitrag gewählt. Die Sonne ist so komplex, so unvorstellbar in ihrer Größe und Beschaffenheit. Und das ganze Sonnensystem mit der Sonne im Zentrum ist kaum zu erklären. Und in meiner Welt ist sie so einfach… Wenn sie scheint so wie heute, dann macht sie mich fröhlich – egal, ob sie durch mein Wohnzimmerfenster scheint oder ich ihr mein Gesicht beim Spazierengehen entgegenstrecke. Ich weiß auch nicht, aber der Sonnenschein löst bei mir richtige Glücks- und Dankbarkeitsgefühle aus. Für das Leben im Allgemeinen und Speziellen. Irgendwie scheint in ihrem Licht alles lebendiger, intensiver, schöner zu sein und alles scheint möglich zu sein und gewinnt an Bedeutung. Die Sonne ist mein Glücksbringer, sie bringt Glück in meine Gedanken, in meine Gefühle. Heute bin ich Gott so dankbar für das Wunderwerk Sonne, das er geschaffen hat.

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begrenzte Freiheit

Jeden Montagabend sitzen in unserem Wohnzimmer 20 – 35 junge Erwachsene. So an der Schwelle zur Selbstständigkeit… alles noch offen, unbegrenzte Freiheit. Und ich kenne Leute, die dieser Zeit nachtrauern, die gerne nochmal in diesem Zwischenland unterwegs wären, in dem noch alles offen ist, unbegrenzt. Und ich, ich bin wirklich dankbar, dass ich die großen Entscheidungen in meinem Leben schon getroffen habe, dass ich nicht mehr unbegrenzt bin. Meine Entscheidungen begrenzen mich, mein Beruf, den ich gewählt habe, meine Ehe, die Entscheidung Kinder zu bekommen, die Gott auch geschenkt hat. Ich mag diese Grenzen in denen ich mich jetzt voll austoben kann. Ich kann alle Energie in den Weg stecken, den ich eingeschlagen habe. Ich stehe nicht vor unberührtem Land. Und ich kann diese Freiheit in diesen Begrenzungen jetzt erst genießen, weil mir diese Begrenzungen Werte geben, Richtlinien und Wegweisung. Nein, ich möchte keine unbegrenzten Möglichkeiten, ich liebe es alle Möglichkeiten in meinen Begrenzungen auszuprobieren und bin dankbar, daß die Richtung schon entschieden ist.P1090208 (2)

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Lob

P1090198 (2)Ein Lob vom Kind, ich weiß nicht, ob ihr das auch immer so schön findet und es euch so freut. Obwohl ich heute wieder viel Dankenswertes erlebt, gedacht und gefühlt habe, ist das definitiv mein Danke heute. Denn das Beste ist für was sich meine Mittlere bedankt hat. Voll süß – für meine gekochten Spagetti. Zitat: „Mmhh, Mama, Spagetti. Danke, daß du die gekocht hast. Du kannst echt gut kochen.“ Ein Chefkoch wäre evt. beleidigt, weil ja Nudeln kochen eher das Erwärmen von Nahrungsmittel ist und nicht zum raffinierten Kochen gehört. Und bei der Sauce hatte ich mir echt, mit würzen und so, viel Mühe gegeben, diese fand aber nicht so den Anklang… Es ist einfach schön, wenn man mit einfachen Sachen ein einfaches Lob bekommt, das einfach gut tut!

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schlafen

P1090167 (2)Manches lernt man erst zu schätzen, wenn man darauf verzichten muss und ich frage mich, ob ich als Mama deshalb so glücklich und dankbar bin, weil vieles nicht mehr so selbstverständlich ist, was eigentlich selbstverständlich ist. Zeit zu freien Verfügung, eine ausgedehnte Badsession und Schlaf. Und dafür bin ich in den letzten Wochen sehr, sehr dankbar. Durch 3 Kinder in nicht so großen Abständen, liegen hinter mir tatsächlich unwahrscheinlich viel Nächte mit unwahrscheinlich vielen Schlafunterbrechungen. Und seit ein paar Wochen, ja sogar schon Monaten schlafe ich die meisten Nächte durch. Und mein Kopf wird klarer, der Nebel der manchmal tagelang über meinen Gedanken lag und es war für mich manchmal tatsächlich schwierig einen klaren Gedanken zu fassen, ist verschwunden. Und dafür bin ich unsagbar dankbar. Ich war teilweise durch das entstandene Schlafdefizit so fertig, dass ich bei jeder Kleinigkeit geheult habe, weil alles gleich so schrecklich wirkte, obwohl es das gar nicht war und meine Psyche überhaupt keinen Puffer mehr hatte. Und deshalb bin ich in den letzten Wochen oft einfach nur glücklich aufgewacht, weil ich gut geschlafen hatte…Und alle Mamas, die nachts regelmäßig zum Stillen raus müssen und vielleicht kein Land mehr sehen, es wird besser und dann fühlt sich Schlaf so richtig glücklichmachend an.

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Hausfrau und Mutter

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Nach einem Gespräch in dieser Woche fühle ich mich irgendwie schlecht, weil ich nicht berufstätig bin, weil ich mich „nur“ fürs Familienleben entschieden habe. Ich weiß gar nicht, warum mir das so anhaftet, weil ich mein Lebenskonzept mag und dankbar dafür bin 3Kinder zu haben und Hausfrau zu sein. Ich habe mich sehr bewusst dafür entschieden und nach einem stinknormalen Tag wie heute, bin ich dankbar so leben zu dürfen. Ich überlege ob die Geburtenrate in Deutschland deshalb zurück geht, weil das >zu Hause sein-Konzept< so an Wert verliert. Und wenn ich eine Idee hätte, wie ich das Image der Hausfrau und Mutter in Deutschland stärken könnte, dass es wieder an Wert gewinnt, ich würde die Idee umsetzen. Ich bin dankbar für mein stinknormales Leben, ich habe es gewählt und lebe es gerne. Obwohl die Frage bleibt, warum mir dann so eine Randbemerkung so viel ausmacht?P1090128 (2)

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Versagen

Mit einer Freundin habe ich heute Morgen geWhatsapped (gibts dieses Wort?). Ich blieb in Gedanken an dem Wort versagen hängen. Und auch wenn das komisch klingt, dafür bin ich heute dankbar. Denn ohne akutem Versagen sich übers Versagen Gedanken zu machen war heute echt toll. Alle Menschen versagen, egal wie man sich bemüht, wir versagen. Das gehört zur Menschheit. Aber warum finde ich dann Versagen so ätzend und vermeidenswert? Kann Versagen nicht auch etwas Gutes haben?  Als ich z.B. noch keine Mama war und Mamas beobachtete, deren Nerven blank lagen, dachte ich: Also, ich werde auf jeden Fall mal anders mit meinen Kindern umgehen. Und anders meinte besser. Und jetzt bin ich immer wieder versagende Mama und sehe Mamas deren Nerven blank liegen und denke: du hast mein vollstes Verständnis. Mein eigenes Versagen macht mich gnädiger. Und dann die Frage, wann genau habe ich eigentlich das Gefühl zu versagen? Wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde oder den Ansprüchen anderer Leute? Und in einer gerade nicht akuten Versagenssituation überlege ich mir: Sind vielleicht meine eigenen Ansprüche an mich zu hoch? Wo die Ideale in mir nicht mehr positive Inspiration sind, sondern zur Überforderung werden, die mir dauernd das Gefühl vermitteln zu versagen? Oder wessen Ansprüche will ich eigentlich gerecht werden und warum? Versagen ist zutiefst unangenehm vor mir selber, vor anderen. Es ist manchmal ärgerlich, manchmal macht es unsicher, manchmal traurig und es hinterlässt einen kleinen bis sehr großen Scherbenhaufen. Aber es birgt auch Chancen. Die Chance mich besser kennenzulernen und zu lernen zu mir zu stehen, zu der Lissy, die ich bin und nicht die ich gerne sein würde. Die Chance im Umgang mit anderen und deren Versagen aufrichtig gnädig umzugehen und nicht zu verurteilen, zu beurteilen und zu bewerten. Und dann schlaf ich nicht mit dem unrealistischen Gedanken ein: Lissy, morgen wird alles anders. Und anders meint besser. Sondern: Lissy, morgen ist wieder ein Tag. Vielleicht versagst du, aber das gehört dazu und was dazu gehört muss nicht verbannt werden…

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