erste Schritte

P1090090 (2) Seit Wochen übte sie immer mal wieder, aber heute hat meine Kleine ihre ersten kleinen Schritte in eine große Welt gemacht. Und irgendwie war das schön, aber auch wehmütig und ich war froh, aber auch traurig, denn die wage Vermutung der letzten Wochen: meine Kleinste ist kein Baby mehr ist hiermit manifestiert. Wie schön traurig ;). Und ich bin heute diesbezüglich für 2 Dinge dankbar.       Zum einen entwickeln sich alle meine 3 Mädels gesund und ich würdige das viel zu selten, weil es sich so selbstverständlich anfühlt. Ist es aber nicht!      Zum anderen ist meine Kleine 16 Monate alt und gehört nach deutschen Maßen und Statistiken und Bemerkungen der Menschen zu denen, die spät loslaufen. Und ich bin so dankbar, dass ich jetzt als 3. Mama mein Kind so genießen kann und nicht dauernd überlege, ob alles in Ordnung ist, weil es nicht zu den Ersten gehört. Bei meiner Großen war ich so unsicher und hab beobachtet, gelesen, überlegt…aber sie lief los, als es an der Zeit war und ich hab solch einen Druck von innen und außen gespürt. Und jetzt? Jetzt weiß ich, es kommt schon zu seiner Zeit und sie muss den Rest ihres Lebens laufen, da würd ich mir auch Zeit lassen…

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Dankbar für…

P1090059 (2)P1090049einen wunderbaren Winterspaziergang mit meinen 3 Kinder. Kalte klare Luft, Sonnenschein, lachende, tobende Kinder…wunderschön!

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Mamakino

P1080968 (2)Es ist spät geworden und dafür bin ich dankbar, denn das hat bedeutet: Es war ein schöner Abend. Ich hatte zum Mamakino eingeladen, ein paar Mamas und der Film: Der ganz normale Wahnsinn – working mom. Jessica Parker in der Hauptrolle wie sie versucht ihr Leben zu gestalten, zu jonglieren und das ganze Wirrwarr der Gefühle einer Mutter. Und wir konnten so mitfühlen. Denn egal wie alt wir sind oder wie alt unsere Kinder sind, wir fiebern mit, egal ob unser Kind gerade in die Schule gekommen ist, auf die weiterführende Schule geht oder zum Studium weggezogen ist. Wir beobachten jede(n) Freund/in, der mit nach Hause gebracht wird, um zu prüfen tut er/sie meinem Kind gut und versuchen ein inneres Ja zu finden. Wir leiden mit, wenn unsere Kinder leiden. Wir fragen uns bei Problemen: Bin ich daran Schuld? Hätte ich anders handeln, andere Konsequenzen ziehen müssen? Wird mein Kind durchs Leben kommen? Ist es gewappnet? Hab ich ihm genug Handwerkszeug mitgegeben – egal, ob es sich nur um den Vormittag im Kindergarten dreht oder schon um den Auszug… Wir leiden und lieben, wir versagen und feiern Erfolge, wir kümmern uns und denken mit, wir sind manchmal so unsicher und sind immer auf dem Weg unseren Weg zu finden… Nein, das ist nicht verrückt – das ist Mutterliebe.P1090032 (2)

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loslassen

Den Weg zu unserem Gottesdienst kennt meine Große seit 4 Jahren. Und heute Morgen wollte sie vorausgehen, wir verlassen zusammen unsere Wohnung, aber dann will sie los, möchte schneller gehen, möchte allein gehen. Die Frage steht zwischen uns, darf ich? Und sofort geht mein Kopfkino los: Es könnte ein Auto sie überfahren, sie muss an einem kleinen Teich vorbei, vielleicht fällt sie hinein, es könnte jemand sie einfach mitnehmen, ein Radfahrer könnte sie übersehen und umnieten…Mein Kopfkino hat eine große Leinwand, laute Töne und viele Farben. Aber ich lasse sie gehen und merke, wie gut ihr das tut, daß ich ihr das zutraue. Der Weg mit den beidenP1090028 (2) Kleineren ist schweigsam. Irgendwie habe ich das Gefühl ich muss diesen Moment bewusst wahrnehmen…meine Große nicht auf mich zukommen zu sehen, sondern ihren Rücken und der wird kleiner. Ich bin ambivalent, einerseits habe ich eine unendliche Sehnsucht nach mehr Zeit für mich, freiverfügbarer Zeit, nach Autonomie, nach Ruhe und Stille. Andererseits möchte ich meine Töchter an mich binden, sie halten, jeden ihrer Schritte begleiten, auf alles Einfluss nehmen, überall dabei sein um sie zu beschützen, zu warnen, zu bewahren…vor allem Bösen. Ich weiß, daß ich das nicht kann. Ich weiß, daß sie mich immer weniger brauchen werden. Und ich muß das wahrnehmen, mir bewußt werden, damit ich sie immer ein bißchen loslassen kann, so daß meine Seele, mein Herz es aushalten können und sie sich nicht irgendwann losreißen müssen und eine Wunde entsteht, die viel mehr wehtut als der kurze Augenblick heute. Ich weiß, das heute war ein klitzekleiner Schritt, aber ich bin dankbar, dass jeden Schritt, den meine Töchter von mir in ihr eigenes Leben gehen, Gott bei mir bleibt und mit mir geht. Und ich bin dankbar, daß er mir das heute gezeigt hat und ich keine Angst haben muss vor den großen Schritten, die noch kommen werden.

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frische Tradition

Ich finde praktische Lösungsansätze im Alltag ziemlich gut. Und wir sind als Familie vielleicht noch zu frisch um von eigenen Traditionen sprechen zu können, aber ich mag, was ich jedes Jahr kurz nach Weihnachten mit meinen Kindern mache. Es ist so, dass mich um die Weihnachtszeit immer so ein schlechtes Gewissen plagt, dass meine Kinder ziemlich viel Süßes konsumieren. Das meiste in Form von Schokolade. Und ich hätte die beiden Berichte über Zucker im Internet nicht ansehen müssen um zu wissen, wie negativ dieses Lebensmittel ist. Und so habe ich irgendwann damit begonnen nach Weihnachten alle Schokoreste des vergangenen Jahres, in welcher Form auch immer, zu schmelzen und in Schokocrossies umzuwandeln. Das ist so herrlich einfach und ich gewinne a) die Kontrolle über unser Konsumverhalten zurück ( viel besser portionierbar über einen langen Zeitraum ) und b) habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, weil irgendwo Schokolade vor sich hin lümmelt, die mal als Geschenk zu uns nach Hause gekommen ist. Und für diese erledigte Aufgabe bin ich heute echt dankbar.

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Helferlein

P1090002 (2)Die Ferien neigen sich dem Ende zu und auch wenn ich es sehr genieße, dass mein Alltag nicht unter einem so enormen Zeitdruck getaktet ist, so freu ich mich wieder auf den Schul-/ Kindergartenalltag, denn alles immer mit allen 3 zu machen, ist nicht immer voll toll. Aber heute hatte ich wieder mal so einen kleinen Dankesaugenblick… Ich war am Kochen und manchmal spielen die Kinder irgendwo, irgendwie – heute nicht, heute wollten alle bei mir in meiner kleinen Küche in unmittelbarer Nähe sein. Kochen stresst mich sowieso und für die Kleine war ich schon wieder zu spät dran, weil die hatte schon richtig Kohldampf. Also machte ich ihr für den Übergang ein Fertigprodukt warm und stellte es ab, weil ich ja eigentlich am Kochen war und alles sowieso voll wuselig. Da nahm meine Große ganz selbstverständlich den Löffel, prüfte an der Lippe, ob es nicht zu heiß war und fütterte los. Voll toll! Das war mir eine echte Hilfe!!! Und für diesen helfenden Augenblick bin ich Gott dankbar.

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Gespräche

P1080989 (2)Nach einer tollen Silvesternacht mit netten Gästen und einem tollen Spiel, sag ich zu meinen Mädels: „Ich hab das Spiel gewonnen.“ “ Das hab ich gewusst.“ sagt meine Große.“ Was woher denn?“ “ Na, ich hab dafür gebetet.“ Wieder eine Situation, die mich heute dankbar macht, weil wir darüber reden und ich darüber nachdenke – übers Beten und die unerfüllten Wünsche. Zum neuen Jahr habe ich ein paar Wünsche bekommen, die beinhalten, dass meine Wünsche in Erfüllung gehen. Und weil das Leben mich die Wahrheit lehrt, weiß ich definitiv, dass das nicht geschehen wird, obwohl ich an einen großen Gott glaube, dem ich wirklich alles zutraue. Denn ( bis jetzt ) glaube ich, dass das Gebet das Privileg, das Vorrecht ist, das ich habe, denn das ist der Kontakt zwischen Gott und mir, der elementarste Bereich meines Glaubens ! Ich wünsche mir, dass ich auch dann mit Gott rede, wenn manches nicht so geschieht, wie ich es erbeten habe. Ich wünsche mir auch dann an ihm festhalten zu können, wenn es schwer wird, schwerer als es mein Herz vielleicht aushalten kann, ich wünsche mir, dass ich im Reden mit Gott getröstet werde, auch wenn ich Gottes Entscheidungen oft genug anzweifle. Ich wünsche mir, dass ich im Gespräch mit Gott nicht ergebnisorientiert bin, sondern dass das Reden mit ihm die Erfüllung meiner Seele ist. Und ich hoffe, dass meine Tochter weiterhin an einen großen Gott glaubt, auch wenn ich nicht beim nächsten Spiel gewinne, sondern, dass der Gewinn das Reden mit Gott für sie ist.

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für diesen Blog

Bild Blog (2)

Es macht mir viel Spaß zu schreiben und das Thema bewirkt in mir eine Blickveränderung. Ich bin dankbar mit offeneren Augen durch den Tag zu gehen. Was legt Gott mir heute Gutes hinein, wo spüre ich Dankbarkeit und das Selbstverständliche gewinnt an Wert. Und weil ich im Normalfall abends schreibe, lass ich den Tag nocheinmal Revue passieren und er endet mit einem Dankegedanken und nicht wie so oft  mit Grübelgedanken. Es geht mir in meinem Blog um den Blick auf das Gute, auf das Schöne… nicht darum Probleme auszublenden oder zu schmälern oder sich das Leben schön zu reden. Das Leben bleibt eine Herausforderung. Meine Freundin musste kurz vor Weihnachten mit ihrem Jüngsten ins Krankenhaus. Ihre erste Nachricht war: > Ich bin so dankbar für die medizinische Versorgung in unserem Land.< Damit blieb die Situation trotzdem unangenehm, die Größeren zu Hause, die Abende, die sie sicher mit Vorbereitungen verplant hatte… Aber ihr Blick in dem Moment auf dem Dankenswerten. Und das meine ich…

Und ich möchte mich – an dieser Stelle – bei euch bedanken. Fürs Lesen und Kommentieren. Ich freu mich über die, die mich kennen und diesen Blog lesen und über diejenigen, die mich nicht kennen und mir schon so liebe Kommentare hinterlassen haben. Danke für eure Wertschätzung!!!

So wünsche ich uns allen ein dankbares Jahr 2015 in der Gegenwart Gottes. Zwischen dem alten und dem neuen Jahr liegt nur eine Nacht, eigentlich keine große Sache… also bis dann im neuen Jahr 2015 oder einfach bis morgen 😉

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die Kollegen

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Wir hinterlassen eine Menge schmutziges Geschirr, aber unsere Gastgeber schicken uns beruhigt nach Hause, es macht ihnen nichts und ich glaube ihnen, weil sie sind wie sie sind – einfach unheimlich nett! An den Autos wird sich von weiteren netten Leuten mit Umarmungen und freundlichen Worten verabschiedet. Freunde? Auch, aber eigentlich sind es der Vorgesetzte meines Mannes und Kollegen. Es war das jährliche Essen seines Teams mit Familien. Und heute bin ich dankbar, dass mein Mann solche Kollegen/innen hat. Jeder hat seinen Bereich, aber er trifft sich gerne mit ihnen um zu planen, zu denken, zu arbeiten. Sie gehen respektvoll, freundlich und wertschätzend miteinander um. Und als wir zuhause sind spricht er aus, was ich gerade gedacht habe: Lissy, ich bin echt froh und dankbar solche Kollegen zu haben.

 

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Happy wedding day!

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13 Jahre verheiratet, wie krass ist das denn? Und ich würde gerne, mit Weisheit in der Stimme sagen, wir sind glücklich miteinander, froh übereinander und stolz aufeinander, weil wir in unserer Ehe dies beachten, auf das wertlegen und jenes berücksichtigen… Kann ich aber nicht. Ich sage, wir sind glücklich miteinander, froh übereinander und stolz aufeinander durch Gottes Gnade. Denn es gibt viele gute Zutaten, aber kein Rezept für die Liebe. Und ich weiß das, weil ich mich beim Kochen oft an Rezepte halte und trotzdem überrascht ein seltsames Etwas aus dem Ofen ziehe, das trotz guter Zutaten nichts geworden ist…Ich bin dankbar verheiratet zu sein und wenn ich jetzt spontan sagen müsste, was mit das Beste an unserer Ehe ist? Dann fällt mir das schwer, weil mir unser Gesamtpaket  gefällt, aber was definitiv voll schön ist, dass er mich über all die Jahre immer noch zum Lachen bringt.

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Ein bisschen süßer Kitsch muss an so einem Tag sein.

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besinnlich

Def.: so ruhig und entspannend, dass es psychisch wohltuend ist; meditativ, kontemplativ, nachdenklich   Diese Umschreibungen habe ich zum Wort besinnlich gefunden, das in der Weihnachtszeit häufig benutzt wird. Und weil es auf ein paar Weihnachtskarten stand, wollte ich unbedingt wissen, was mir die lieben Freunde und Bekannten wünschen, wenn sie mir das schreiben. Und ich komme zu dem Schluss, dass meine besinnliche Zeit nach Weihnachten beginnt. Denn dann sind alle Vorbereitungen getroffen, das große Fest gefeiert und es kehrt Ruhe ein, innerlich und äußerlich. Und für die besinnliche Zeit heute in den frühen Morgenstunden, an unserem Weihnachtsbaum, bin ich dankbar, denn sie war mit Gott so ruhig und entspannt, dass es psychisch wohltuend war.

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Endlich Schnee…

P1080898 (2)P1080900 (2)P1080906 (2)

… der alles so schön hell macht, weich ist, die Welt durch ihn leiser wird, der Spaß macht, den man probieren und fühlen kann, der zu Wasser wird, der einen ganzen Nachmittag Programm bietet… Und als meine Kinder nach dem Bad in der Wanne und einem warmen Kakao wieder aufgewärmt waren und glücklich erschöpft, da freut sich dankend selbst mein Sommertyp-Herz: >Ja, das war ein schöner Wintertag!<P1080908 (2)

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ununterbrochene Zeit

Bevor ich Ehefrau und Mutter wurde habe ich viel Zeit und Geld in Körperpflege und Kosmetik gesteckt.  Ich konnte viel Zeit im Douglas verbringen und hatte zu jedem Parfum das passende Duschgel und Bodylotion. Wir alle haben so unsere Schwächen … Die Zeiten sind vorbei, mangels Geld, Zeit und veränderter Werte. Trotzdem habe ich es heute so genossen, weil mein Mann heute noch frei hat, dass aus einem:“ Ich geh mal kurz duschen“ eine ausgiebige Badsession wurde. Sonst sind meine Badsessions kurz, praktisch, effektiv – sie müssen eben in meinen Alltag passen. Aber heute hatte ich spontan Zeit dazu, kein Kind kam und drückte mir den Duschvorhang an die Haut, musste auf die Toilette oder probierte aus, ob der Lipgloss auch als Lidschatten zu gebrauchen ist… Für diese ununterbrochene Badzeit – so banal das auch sein mag – bin ich heute dankbar!P1080879 (3)

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Konfetti für Julia

Der Wert Leben zu teilen ist unserer Familie wichtig, eine offene Tür, ein Platz am Tisch, Gemeinschaft… deshalb hatten wir in unserem Leben schon die unterschiedlichsten Menschen bei uns wohnen, mal klappte es besser, mal schlechter. Denn, ganz ehrlich, gemeinsames Leben birgt auch viel Konfliktpotenzial. Trotzdem wollen wir offen dafür bleiben. Dieses Jahr wohnt eine junge Frau bei uns, die heute 21 Jahre alt wird. Und ich bin Gott nicht nur heute dankbar, dass unsere Wohngemeinschaft so herrlich unkompliziert ist, aber den heutigen Tag nutze ich um ihm dafür zu danken und Julia. Wir sind Gott dankbar, dass du dieses Jahr Leben mit uns teilst, für deine unkomplizierte Art, deinen Humor, deine Liebe zu unseren Kindern und deinen Glauben.

Happy Birthday!!!

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Liebe feiern

Heute habe ich die Liebe von Gott gefeiert. Denn das bedeutet Weihnachten für mich. Da ich nicht bei meinen leiblichen Eltern großgeworden bin, war immer ein Thema zwischen Gott und mir, als ich anfing an ihn zu glauben, dass er mich in eine Welt hat geboren werden lassen, in der ich nicht gewollt war. Das hat mir jahrelang sehr viel ausgemacht. Und so wünschte ich mir, dass Gott mir seine Liebe, die er laut Bibel zu jedem Menschen hat, beweisen sollte. Und so betete ich immer wieder um konkrete Dinge, die seine Liebe zu mir unter Beweis stellen sollte. Keines dieser Gebete wurde erhört. Und als ich dann schon Mutter war, ging mir ein Licht auf, das mir Weihnachten so wertvoll machte. Denn ich fand einen Vergleich zwischen meiner Mutterliebe und Gottesliebe. Meine Liebe zu meinen Töchtern beweist sich nicht dadurch, dass sie ein fettes Geschenk bekommen, das sie sie wünschen. Auch wenn sie kein Geschenk bekommen ist völlig klar, dass ich sie liebe! Meine Liebe beweist sich in meiner Beständigkeit, in meiner Verlässlichkeit, ich bin da – das ist mein Liebesbeweis. Und das hat Gott durch Jesus gemacht. Ich bin bei dir, bin ganz nah, werde als Mensch geboren und lebe unter Menschen. Und damit jeder kommen kann – in einem Stall. Denn die Könige können sich dafür entscheiden in einen Stall zu gehen, den Hirten wäre der Eintritt in einen Palast nicht möglich gewesen. Gott ist ganz nah und diese Liebe habe ich heute Abend im Gottesdienst und mit der Familie gefeiert. Und für den Frieden, der dadurch in meinem Herzen ist, bin ich unendlich dankbar.

Und so wünsche ich euch allen schöne Weihnachten, der Heilig Abend ist zwar schon vorbei, aber die Weihnachtsfeiertage können ja weiter befeiert werden 😉

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gute Laune ist ansteckend

P1080820 (3)Zu allen Jahreszeiten mag ich Blumen in meinem Zuhause. Nicht im Topf, sondern Schnittblumen. Und vor einiger Zeit habe ich eine super Quelle auf unserem Markt entdeckt. Es sind nicht unbedingt nur die Blumen, die diesen Marktblumenstand so einzigartig machen, sondern auch ihre Verkäuferin. Diese ist immer so positiv, nett und freundlich und schenkt meinen Mädels immer eine Blume dazu. Heute bin ich aus gegebenen Anlass um 6.15 Uhr zu ihr gegangen. Es war schon der Hinweg so schön, die Stadt noch dunkel und verschlafen, der Tag noch unberührt – eine wunderschöne Atmosphäre… Und dann komm ich zu „meiner“ Blumenverkäuferin und sie ist wie sonst auch selbst um diese Uhrzeit freundlich, nett und irgendwie optimistisch. Ich mag es, wenn Menschen ihren Beruf mögen, nicht am Montag schon vom Wochenende reden und einfach freundlich sind. Für diesen kurzen Ausflug heute Morgen bin ich voll dankbar, weil er mir einen schönen Start in den Tag beschert hat. Denn die gute Laune der Blumenverkäuferin ist ansteckend.

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selbstgebasteltes Glück

Schlagwörter

P1080537Vor Jahren war ich mal in einer Vorstellungsrunde im Rahmen einer Veranstaltung. Neben mir saß eine junge Frau. Wir mussten uns alle vorstellen mit Name, Beruf, Hobbies usw. Meine Nebensitzerin stellte sich auch vor und sagte, dass ihr Hobby das Malen sei und dann suchte sie förmlich nach dem richtigen Ausdruck und es kam dann:“ …denn wenn ich male, dann bin ich glücklich ( kurze Pause ), ja dann fühle ich mich glücklich.“ Und das hat mich so fasziniert, das weiß ich bis heute. Ein Hobby zu haben, von dem man weiß, wenn ich das ausübe stellt sich Glück ein, komme ich zur Ruhe. Und heute bin ich dankbar, daß ich vor ein paar Jahren auch so ein Hobby entdeckt habe: das Nähen. Ich finde das Gefühl von Stoff in den Händen total schön, die unterschiedlichen Materialien, die Farben zu kombinieren, da gehen meine Gedanken auf Reisen und das Chaos in meinem Kopf wird weniger, ein unangenehmes Gespräch mit jemandem tritt in den Hintergrund, die Auseinandersetzung mit meiner Tochter wird nicht nochmal in Gedanken durchgespielt, sondern da kehrt Ruhe in mir ein. Und wenn ich dann an meiner Nähmaschine sitze bin auch ich glücklich. Und ich bin dankbar für dieses Hobby und dankbar für die junge Frau damals, weil sie in mir den Gedanken gestreut hat: zu meinem eigenen Glück kann ich etwas beitragen.

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kindliche Ehrlichkeit

So manches Gespräch mit meinen Töchtern lässt mich aufhorchen und macht mich nachdenklich. Dieser Tage sagte meine Größte zu mir, dass an Weihnachten doch der Geburtstag von Jesus ist und wir ihn feiern. Aber dass sie gar nicht an Jesus denkt, sondern an die Geschenke und an den tollen Weihnachtsmarkt mit dem Karussell. Ich war echt getroffen von dieser kindlichen Ehrlichkeit. Und dann kam auch schon ihre Idee: wenn der Papa beruflich unterwegs war und zurückkommt, wird er manchmal schon von einem Plakat an der Tür begrüßt, dass wir gebastelt haben und ihn herzlich willkommen heißt. Ihre Idee war nun solch ein Plakat für Jesus zu basteln und das haben wir heute gemacht. Und ich bin dankbar für den Gedanken meiner Tochter, der mich nachdenklich macht.

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abtauchen

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Obwohl ich auf einem Vortrag von Prof Dr Manfred Spitzer war und wirklich erschrocken war über seinen Bericht wie Fernsehen, Smartphones, etc…unserem Gehirn schaden können, habe ich heute diese Zeit genossen. Wir haben mit unseren Kindern die Abmachung, dass sie am Wochenende nach dem Mittagessen am Laptop etwas anschauen dürfen. Nach dem Vortrag hab ich zwar kurz überlegt, ob wir selbst das abschaffen, aber ganz ehrlich: das will ich nicht. Denn heute machte meine Kleinste ihr Mittagsschläfchen, meine 2 Großen habe ich vor einer Kindersendung geparkt und ich hatte Ruhe. Keiner wollte etwas wissen, wollte spielen oder brauchte etwas. Und da mein Mann an den Wochenenden auch oft arbeitet, brauchte ich heute diese Pause. Und bin versunken bei einem Schokocappuccino in ein Buch, das ich schon gefühlt 1000 mal angeschaut und die Geschichten darin gelesen habe. Aber das ich so mag, weil es mich an meine Heimatstadt erinnert… und für diese Zeit des Abtauchens bin ich heute sehr dankbar!

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Sätze

P1080531 (2)Gute Zitate und Sprüche sind etwas wunderbares. Wenn ganze Lebensweisheiten, ganze Lebensstile, ganze Wertvorstellungen gebündelt sind in einem Satz, der dann oft viel aussagekräftiger ist, als eine lange Rede. Der Werte, Vorstellungen und Verhaltensweisen verändern kann, wenn man ihn lebt. Deshalb mag ich solche Sätze, die mich erinnern, was wichtig ist, worauf es ankommt. Auf Pinterest habe ich eine Pinnwand auf der ich Sätze und Zitate sammle und sie immer wieder durchlese und mich erinnere… Heute bin ich auf einen, für mich sehr guten Satz gestoßen, nicht bei Pinterest, sondern im echten Leben und für diesen Satz bin ich heute dankbar, weil er mich daran erinnert, wie ich lieben will.

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