Dieser Tag tat so gut. Ich habe eine Weiterbildung begonnen. Meine Tochter meinte: „Bestimmt geht’s da um Flüchtlinge, oder?“ Ja, das stimmt. Sie weiß schon was mir auf dem Herzen liegt. Und es war so schön auf Menschen zu treffen, die das Thema der Integration so teilen. Es geht mir sehr darum andere Kulturen nicht zu be- oder verurteilen, sondern versuchen sie zu verstehen. Und eine kleine Grundlage zu schaffen, in der wir alle gemeinsam in Deutschland, in unserer Stadt leben können. Aber ich merke ganz arg, dass ich dabei Hilfe und Unterstützung brauche. Dass ich so schnell in richtig oder falsch denke. Dass ich manch Fremdes als unangenehm empfinde, weil es mich verunsichert. Heute habe ich so viel Input mitnehmen können, fühle mich so ermutigt. Dieser Tag war einfach gut für Kopf und Seele. Und dafür bin ich sehr dankbar!
ermutigt
18 Freitag Nov 2016
Posted in Dankbarkeitsmomente
Beim Wäsche aufhängen vor schon ziemlich langer Zeit, kam mir der Gedanke, dass das Gefühl von Mangel, dass schwere Zeiten, dass scheinbar unüberbrückbare Herausforderungen und unlösbare Probleme auch einen Vorteil haben können: wenn sie vorbei sind, wenn der Mangel nicht mehr wahrgenommen wird, wenn die schwierige Zeit überstanden ist, wenn die Brücke doch gefunden wurde um die Herausforderung zu meistern und die Lösung für das Problems angewendet werden konnte, dann fühlt sich die Zeit danach so schön leicht an, ich bin dann so spürbar dankbar. Krisen intensiv erleben und sich auf die Zeit danach freuen. Es kommt sicher auch auf die Persönlichkeit an, wie man solche Zeiten angeht und auch im Nachhinein damit umgeht. Ich freue mich auf den Augenblick danach. Und während solchen Zeiten halte ich mich an Worten fest, die andere geschrieben haben, in denen ich mich wieder finde. Zum Beispiel von Anselm von Cantebury: „Jesus, wie eine Mutter sammelst du dein Volk um dich. Du tröstest uns in Kummer und verbindest unsere Wunden. Durch deine große Güte wandelt sich Verzweiflung in Hoffnung. Durch deine Sanftmut finden wir Trost in der Furcht. Deine Liebe und deine Güte erneuern uns.“ oder Psalm 23, ein wundervoller Psalm oder eine Zitat eines chinesischen Christen: >Ich sagte zu dem Engel: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen gehen kann. Er aber antwortete: Geh nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes, das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.< Und ich kann nicht sagen, dass ich für die Schwierigkeiten dankbar bin, aber ich bin dankbar für das Vertrauen, das ich in Gott habe, dass ich alles – jede Emotion – mit ihm besprechen kann, dass das möglich ist und darin und daran wirklich Vertrauen wächst. Für meinen Glauben an Gott bin ich heute dankbar!!
wurde hat es mir besonders angetan. Ich finde keine Worte für mein momentan herrschendes Innenleben in einem ganz bestimmten Thema. Brauche ich auch nicht, er hat sie schon gefunden – vor ein paar hundert Jahren. Und ich lese diesen Text und fühle mich verstanden. Und ich lese diesen Text und ich werde ruhiger, weil er zum Ausdruck bringt, was ich fühle und mir zuspricht, was ich gerade brauche. Dankbar für Worte, Ausdruck und Sprache.
Können Glück und Überforderung so nah beieinander liegen? Das tiefe Gefühl von Liebe und das undefinierbare Gefühl von Angst? Ist es möglich so zu vertrauen und gleichzeitig mit der Sorge zu Leben, dass sie ihr Leben nicht meistern könnten? Der große Wunsch alles richtig zu machen neben dem realistische Gedanke, dass das zu den Dingen zählt, die unmöglich sind? Können Erinnerungen an früher im selben Moment schön und wehmütig sein? Irgendwie froh, dass es vorbei ist und gleichzeitig noch einmal die Zeit zurückdrehen wollen? All das existiert in mir, manchmal gefühlt innerhalb von 30 Sekunden. Heute bin ich so dankbar Mama sein zu dürfen. Für mich ist es das größte Abenteuer, die schönste Reise, das intensivste Empfinden. Und heute Morgen machten mir meine Große und meine Mittlere diesen wunderschönen Milchkaffee – großes Glück, tief empfundene Liebe. Dann habe ich gesehen, wie die Küche aussah, die ich gestern spät und sehr müde aufgeräumt habe…Tja, was soll ich sagen: Mama sein eben. Dankbar dafür!
mit meiner Familie im Kindergarten sehr genossen. Im Wald und ihr wisst, ich bin eine Waldliebhaberin. Mein Mann, der sich Zeit nimmt und mitkommt. Einfache Laternenlieder, so friedlich am Lagerfeuer. Fröhliche Kinder, so unbeschwert, weil sie Kindheit leben dürfen. Freundliche Gespräche, weil man sich gegenseitig wahrnimmt. Im Dunkeln durch den Wald, weil wir viele sind und uns nicht zu fürchten brauchen. Ein schöner Nachmittag, ein schönes Laternenfest, schön ist es Mama sein zu dürfen. Dankbar dafür!
Und weil ich Angst hatte, dass meinen 3 Mädels und mir die Decke auf den Kopf fällt wenn mein Mann eine Woche beruflich mit dem Auto in den Ferien weg ist, beschloss ich, Freundinnen zu besuchen. Dankbarkeitsmomente kreieren, uns selbst etwas Gutes tun. Und ich bin so dankbar, dass es diese Möglichkeiten gibt! Ein zweites Auto haben wir nicht, aber es gibt carsharing. Eine tolle Sache, sich mit mehreren das Auto zu teilen. Und so waren wir die letzten 4 Tage mit einem Kleinwagen unterwegs. Freundinnen in 2 Städten habe ich besucht. Und ich bin so gesegnet (und ich weiß, ich wiederhole mich), dass ich Freundinnen habe, denen ich so vertraue, dass ich sie fragen kann: Kann ich mit meinen 3 Kindern zu dir kommen und übernachten? Durften wir. Und so herrlich unkompliziert. Ich fand das so schön!!! Und ich habe es so genossen: die Gespräche, gemeinsam gelacht, die Kinder miteinander, die guten Nächte, meine Mädels, die so toll mitgemacht haben, bewahrte Autofahrten…so viele schöne kleine und große Momente. Und heute Nachmittag ist mein Mann aus Rumänien wieder zurück gekommen. So viele Kilometer, so viel Bewahrung! Dankbar!
Tja, ich muss durch mein Handy scrollen und kann mich nicht entscheiden welcher Moment heute besonders schön war. Es war so der ganze Tag. Natürlich haben meine Mädels auch gestritten und ich war zwischendurch echt genervt. Es sind schon seit ein paar Tagen ladydays. Ein mittlerweile bei uns feststehender Begriff, wenn mein Mann nicht da ist. Und wir haben Mädchenkram gemacht. Gebastelt, horseland geguckt, Fahrrad fahren und spazieren gewesen, auf dem Spielplatz getobt, heißen Kakao gekocht und getrunken, uns lieb gehabt, uns auf die Nerven gegangen, gelacht und jedes Mädel hat auch mal geweint, Geschichte vorgelesen…Kleinigkeiten, Familienleben. Schön wars. Dankbar für einen normalen 08/15 Tag in unserem Leben.
Auch wenn ich Martin Luther nicht ganz verstehe, so manche Aussage und mancher Gedankengang von ihm für mich befremdlich sind – (und besteht diese Gefahr nicht immer, wenn man jemanden nicht kennt, sondern nur von ihm liest…) bin ich sehr dankbar, dass er sich die Mühe gemacht hat die Bibel in die Sprache zu übersetzen, die ich verstehe. Ist es nicht ein Privileg nicht ausschließlich auf das angewiesen zu sein, was sonntags in den Gottesdiensten gelesen und ausgelegt wird, sondern selber in der Bibel lesen zu können? Ist es nicht ein Privileg, dass mich montags ein Vers erreicht, der sonntags gar nicht vorkam? Ist es nicht ein Privileg in kleinen Schritten glauben lernen zu können? Verse nachlesen, ganze Geschichten wiederholen, die erst in der Langsamkeit des eigenen Lesens, in der Abgeschiedenheit, in der Stille auf ganz besondere Weise zu einem sprechen? Heute bin ich dankbar für meine Bibel, die ich nicht bis ins Detail verstehe, aber deren Sprache ich spreche.
eutschen eher undankbare Menschen sind. Irgendwie konnte ich diesen Gedanken in diesem Artikel nicht teilen. Und seit heute Morgen weiß ich auch warum. Das Gegenteil von Dankbarkeit ist nicht unbedingt Undank oder undankbar. Sondern für mich eher Gedankenlosigkeit oder Gleichgültigkeit. Aber der erste Begriff trifft es, glaube ich, besser. Viele von uns sind so mit ihrem Alltag beschäftigt, so in Gedanken oder so vieles braucht vielleicht auch kein Nachdenken mehr, weil es eben zum Alltag, zum Leben gehört. Und durch diese Gedankenlosigkeit sind uns die Momente nicht bewusst, die es lohnt festzuhalten, zu verinnerlichen, zu bewahren. Weil sie nicht wahrgenommen werden. Die Windel hat mir heute wieder gezeigt, wie viele Dinge so automatisch laufen. Ich kann mich nicht erinnern. Mit diesem Blog und an Tagen, an denen ich offline bin und in mein Gedankenkenbuch schreibe, möchte ich der Gedankenlosigkeit entgegenwirken. Und ich mache die wundervolle Erfahrung nach fast 2 Jahren Dankbarkeitsblog, dass zwar eine Windel gedankenlos in meiner Tasche landet, viele Dankesmomente aber nicht die Chance hatten unbemerkt zu bleiben. Und diese bereichern mein Leben so sehr. Und für diese Alltagerinnerung und den Gedanken dazu bin ich heute dankbar!
zusammen und wirken alle eher müde. Und ich kann mich noch so gut an meine Theoriestunden erinnern, die man absitzen musste, weil es eben dieses Mindestmaß gab und gelernt hat man dann aber erst kurz vor der Theorieprüfung all die vielen Bögen. Heute bin ich sehr dankbar, dass ich schon so viele Jahre meinen Führerschein habe und dass wir eine Auto besitzen. Damit ist es mir möglich meine Mädels in den Kindergarten meiner Wahl – in den Waldkindergarten zu fahren, Essen einzukaufen, Leute zu besuchen und noch vieles mehr. Der Führerschein und das Auto, eine selbstverständlich gewordene Besonderheit.
Die Tassen sind leer, die von uns und die unserer Kinder. Mein Kopf heute Abend voll und die Seele aufgefüllt. Wenn ich eines schätze an der Freundin, die heute Nachmittag zu Besuch war, ist es unsere Ehrlichkeit. Wir erzählen uns, wie es uns gerade geht und können auf ehrliche Antworten vertrauen. Manchmal ist es gut einfach zuzuhören, manchmal ist es gut Verständnis zu bekommen und manchmal ist es gut durch den anderen Korrektur zu erhalten. Da wird auf einen blinden Fleck im eigenen Leben oder der Lebensgestaltung aufmerksam gemacht. Da wird über die innere Haltung gesprochen, die man immer mit beeinflussen kann, auch wenn die äußeren Umstände sich nicht ändern. Da wird über die Eigenverantwortung nachgedacht und an welchen Dingen man aktiv etwas gestalten kann. Sie hat schon oft wichtige innere Prozesse angestoßen durch ihr ehrliches Feedback, ihre ehrliche Meinung und ihre ehrlichen Einblicke, die sie mir in ihr Leben gewährt. Ich bin wirklich dankbar echte Freundinnen zu haben, ehrliche Freundinnen, ein davon ist sie. Und heute Abend denke ich dankbar: „Life is better with friends“.

Eigentlich wollte ich euch heute erzählen, wie dankbar ich bin, dass ich mitten aus meinem Alltag heraus losfahren und meine Vorträge halten kann. Dass es für mich keinen Stressfaktor darstellt, sondern, dass ich mich darauf freue. Gerade noch meine Jüngste getröstet, die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt, der Großen zugehört, mit der Mittleren in der Küche gelacht…und los geht’s. Aber heute bin ich wieder einmal dankbar dafür welchen Menschen ich begegnen darf an solchen Abenden, nach einem Vortrag. Ganz zum Schluss setzt sich noch eine Frau zu mir. Sie strahlt irgendwie und schön ist sie, denke ich und wir kommen ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass sie kein leichtes Leben hat, dass ihre Tage begleitet sind von einer chronischen Erkrankung, die sie viel ans Haus bindet, die so manche Aktivität unmöglich macht, die sie jeden Tag neu herausfordert. Das Strahlen und ihre für mich wahrgenommene positive Ausstrahlung verdankt sich nicht äußeren Umständen, sondern ihrer inneren Haltung. „Weißt du, ich bin dankbar. Es gibt so vieles für das ich dankbar bin.“ Sie sagt nicht, „für das ich dankbar sein kann“, sie sagt „für was ich dankbar bin“. Ich freue mich so über unser Gespräch, darf ihr offene Fragen stellen und lerne so viel von ihr. Ich bin wirklich so berührt von dieser Begegnung mit einer besonderen Frau, die mir zur Ermutigung, zum Vorbild wird.
Aufsteherin ist. O.k., das klingt komisch. Aber mir fällt im Moment kein passenderes Wort ein. Ich finde und fand es schon immer schlimm, wenn ich meine Kinder wecken musste. Keine Ahnung warum, aber ich denke, dass ein Kind möglichst von selber wach werden sollte, um ausgeschlafen und ausgeglichen zu sein. Deshalb waren wir auch immer die letzten im Kindergarten. Mittlerweile muss ich meine Große ziemlich früh wecken, weil ihre Schule nicht in unserer Stadt ist. Und es ist jeden Morgen das gleiche: Ich muss sie richtig wecken. (Das war die letzten 2 Jahre nicht so, weil sie selber früh genug wach wurde um rechtzeitig in der Schule zu sein.) Und dann lächelt sie oft schon, obwohl sie die Augen noch gar nicht offen hat. Das ist so süß! Sie ist richtig schlaftrunken, aber freundlich und fröhlich. Und sobald sie die Augen dann auf hat fängt sie an zu reden. Obwohl es mir schwer fällt sie zu wecken, macht sie es mir leicht, weil sie so freundlich in den Tag startet. Und dafür bin ich sehr dankbar. Meine 3 Mädels sind so unterschiedlich und ich mag es auf die Dinge und Eigenschaften zu achten, die es mir im Umgang mit ihnen leicht macht, woran ich Freude habe, wofür ich dankbar bin. Und das sind bei jeder von ihnen ganz andere Charakterzüge. Meine Große ist die leichte Aufsteherin. Dankbar dafür.
…und angesichts des heutigen Tages sollte ich doch in Feierlaune sein, weil die Mauer nicht mehr steht, weil Deutschland vereint und nicht geteilt ist. Aber ist es das? Können Regeln Respekt erzeugen und Gesetze Mauern einreißen, die in Menschenherzen gebaut sind? In meinem Leben habe ich schon einige getroffen, die große Erwartungen hatten als die Mauer fiel und diese Erwartungen blieben unerfüllt und wo die Mauer im Land nicht mehr stand, befand sie sich noch in so manchem Herzen – bis heute. Und wenn ich unsere Flüchtlingssituation beobachte und Volksabstimmungen von Ländern mitbekomme, erfahre, dass ehrenamtliche Helfer angegriffen wurden, die sich um Flüchtlinge kümmern, dann bin ich schockiert. Ich weiß, dass die Mauer nicht mehr steht und ich bin auch dankbar dafür, aber es stehen noch zu viele Mauern in uns. Und das nicht nur bei uns, die wir hier Zuhause sind. Auch bei denen, die zu uns kommen mit falschen und zu hohen Erwartungen, sie bringen ihre Konflikte mit, es herrscht Missachtung und Ausgrenzung. Und es macht mich immer und immer wieder traurig und hilflos: Was soll nur werden und wie kann es besser werden? Kann ein Mensch dem anderen nicht begegnen in Gleichwertigkeit auch wenn die Kulturen so unterschiedlich sind, in Liebe auch wenn der Glaube ein anderer ist, mit Respekt auch wenn die Sprache des anderen unverständlich ist? Und so will ich einen meiner Lieblingsverse aus der Bibel leben – auch wenn ich Angst habe, auch wenn ich unsicher bin: „So viel an euch liegt haltet mit allen Menschen Frieden.“ Die Welt kann ich nicht verändern, aber auf mein Verhalten habe ich Einfluss. Und fängt Frieden, Freundlichkeit, Achtung nicht mit einem Lächeln an? Und das versteht jeder – egal welche Sprache er spricht. Ich bin dankbar für diesen Vers aus dem Römerbrief – er erinnert mich…
Der Applaus verrät es – nicht nur ich fand das Theaterstück heute Morgen im Gottesdienst zum Thema Dankbarkeit super gut. So treffend. Eine ganz alltägliche Situation wurde dort dargestellt, so wie wir und 1000 andere sie jeden Tag erleben und dann passiert ein Missgeschick. Eigentlich nicht so schlimm, aber die betroffene Person bleibt mit ihrem Missgeschick nicht alleine, denn jetzt mischt sich eine ganze Reihe von Gedanken in das Geschehen ein. Die Stimme der Sorge wird laut und malt Szenarien, die aus diesem Missgeschick alle folgen können. Die Stimme der Wut und des Ärgers darüber, dass so etwas Doofes jetzt passiert ist, meldet sich lauthals zu Wort. Und immer wieder die Stimme des Neides, die zu verstehen gibt, dass anderen so etwas nicht passiert wäre und das andere es sowieso besser haben. Und dazwischen immer wieder die leise Stimme des Dankes, die eigentlich sagen möchte, dass doch nichts schlimmes passiert ist, dass das jedem mal passieren kann…Aber sie wird weggedrängt, zur Seite geschoben und von den anderen Stimmen immer wieder übertönt. Wunderbar dargestellt von allen Schauspielern. Und so treffend. Sie wohnt doch irgendwo in jedem von uns diese Stimme des Dankes, die Dankbarkeit, das Wissen, dass es uns doch eigentlich gut geht, dass jeder Mensch Probleme hat mit denen er zurecht kommen muss und dass wir keine Ausnahme…Aber sie wird übertönt von den Dankbarkeitskillern Wut, Ärger, Neid, Sorge…Und deshalb müssen wir uns dafür entscheiden dieser leisen Stimme Raum zu geben, dass sie zu Wort kommen kann, dass sie gehört wird, dass sie sich entfalten kann. Deshalb gibt es diesen Blog und mein Gedankenbuch in dem ich auch Dankbarkeitsmomente festhalte. Hier findet die leise Stimme der Dankbarkeit Gehör. Und heute bin ich so dankbar für das super Anspiel im Gottesdienst, es war so super gespielt, so eindrücklich…
Unterwegs die letzten Tage in der Stadt. Die Läden bauen die Weihnachtsartikel auf bei ca. 23 Grad. In einen Laden kam ich mit meinen 3 Mädels nachdem wir am Marktplatz in T-Shirts ein Eis gegessen hatten. Und meine 3 mit deren Augen die Welt einfach schöner, kindlicher, unbeschwerter sein kein? „Mama, schau mal wie schön – Weihnachtssachen. Oh, ich freu mich so auf Weihnachten!“ ruft meine Mittlere und findet lebhafte Bestätigung von meinen anderen 2. Und das liebe ich und bin so dankbar dafür: kein aufregen, kein stöhnen, keine negativen Äußerung. Die Artikel lösen bei ihnen Vorfreude aus und nicht schlechte Stimmung. Die Industrie mag vor allem den Umsatz im Blick haben, aber ich muss mich dem ja nicht anschließen. Ich kaufe noch nichts, spüre auch keinen Druck und liebe es, dass meine Mädels mir helfen mich mit auf diese Zeit zu freuen…Denn Weihnachten ist doch der Geburtstag von Jesus und wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus…