In meinem Wohnzimmer gibt es eine Ecke, die ganz furchtbar chaotisch aussieht und das schon sehr, sehr lange. Und mich stört das sehr, aber ich bekommen mich oft nicht zu so grundsätzlichen Aufräumarbeiten aufgerafft, weil sich entscheiden, was bleibt, was muss weg, neue Orte für Dinge finden usw. mir ( in manchen Bereichen ) super schwer fällt. Und von meinem ganzen Typ her liebe ich Ordnung, aber die zu halten fällt mir wahnsinnig schwer und ich bewundere Jeden, der so von innen heraus ordentlich ist. Also habe ich diese Ecke konsequent ignoriert, obwohl ich schon leichte Nackenprobleme bekam, weil ich mit leicht nach rechts gerichtetem Kopf mein Wohnzimmer betrat um das Anklagen der Ecke nicht wahrzunehmen. Und heute war es soweit. Meine Mittlere blieb vom Kindergarten zu Hause, was mich zuerst ziemlich nervte, weil der heutige Vormittag der einzige ohne Termin war. Meine To-do-Liste also ziemlich lang, aber mit 2 Kids für mich unmöglich die Dinge in Angriff zu nehmen…Aber dann fiel mein Blick auf diese Ecke und zusammen mit meinen Töchtern integrierte ich sie wieder in unser Wohnzimmer und das hat sogar Spaß gemacht. Und so bin ich heute dankbar, dass aus einer Frustsituation ein gutes Ergebnis hervorging, auch wenn meine To-Do Liste nicht viel kürzer geworden ist, gehe ich wieder geraden Blickes in mein Wohnzimmer, denn diese Ecke wäre auf keiner To-Do Liste aufgetaucht.
die Ecke
16 Dienstag Dez 2014
Posted in Dankbarkeitsmomente

Ganz ehrlich, heute bin ich einfach nur froh und dankbar, dass der Tag nun zu ende ist. Es gibt Leute die sagen, dass sie so viel vorhaben, so viele Ideen haben, dass sie wünschten der Tag hätte mehr als 24 h. Ich habe auch viel vor und habe viele Ideen, aber mir fehlt es einfach an Kraft. Und deshalb bin ich froh über den Rhythmus von Tag und Nacht, von arbeiten und ausruhen, von wach sein und schlafen…und nehme das heute, dankend, ganz bewusst wahr.

Ein













Ich liebe Kürbis, was für eine sagenhafte geschmackliche Erfindung! In einem Film sagt ein Koch zu einer Köchin etwas pathetisch:“ Die Welt wäre ein Tal der Tränen ohne Ihre Tauben mit Trüffeln.“ Bei mir wäre die Welt ein Tal der Tränen ohne Kürbissuppe. Dieser sämig, irgendwie nussige Geschmack – wunderbar! Und das Beste ist, die ist sogar für mich so einfach zu kochen, dass meine Küche danach nicht aussieht als hätten 3jährige mit Essen gespielt. Heute bin ich dankbar für den Kürbis und was man daraus machen kann.



